{"id":21,"date":"2020-10-23T12:13:54","date_gmt":"2020-10-23T12:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dieginsburg.de\/?page_id=21"},"modified":"2023-10-24T13:06:35","modified_gmt":"2023-10-24T13:06:35","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ginsburg.info\/?page_id=21","title":{"rendered":"Informativ"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n\r\n<div>\r\n<div>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Einst nassauische Grenzfeste. Unter dem heute gebr\u00e4uchlichen Namen &#8222;Ginsburg&#8220; ist die Bergfeste erstmals in einer Urkunde vom 27. April 1292 erw\u00e4hnt.<br \/>Ein Ruine &#8211; weiterhin leider gleichma\u00dfen in diesem Zustand!<\/p>\r\n<p>Heute ist die Anlage deutsch-niederl\u00e4ndische Gedenkst\u00e4tte, Ausstellungsraum, Trauzimmer, Gr\u00fcnes Klassenzimmer (au\u00dferschulischer Lernort).<\/p>\r\n<\/div>\r\n<p>Die Ginsburg liegt im Gebiet der Stadt Hilchenbach und geh\u00f6rt zur Ortschaft Grund. Die H\u00f6henburg wurde auf einem 590 m hohen, steil abfallenden Erosionsrand des Ederhochlandes erbaut. Der Schlossberg wird in der Volks\u00fcberlieferung Geisenberg genannt und ist mit dem Giller-Gebirge durch einen Sattel verbunden, der an seiner schmalsten Stelle 30m breit ist.<\/p>\r\n<p>Die Burg liegt strategisch sehr g\u00fcnstig. Schon fr\u00fch war die Ginsberger Heide ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Sie war Kreuzungspunkt verschiedener Fernstra\u00dfen, die \u00fcber die langen H\u00f6henk\u00e4mme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen, au\u00dferdem war sie eine Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land sowie dem Dillgebiet. So f\u00fchrte zum Beispiel die Eisenstra\u00dfe aus dem Dillgebiet an der Ginsburg vorbei in das Sauerland. Die Besitzer konnten den Verkehr \u00fcber die Ederhochfl\u00e4che gut kontrollieren und sichern.<\/p>\r\n<p>Die Ginsburg hatte gro\u00dfen Einfluss auf die geschichtliche Entwicklung der Niederlande. Hier plante Wilhelm von Oranien im Jahre 1568 seinen Feldzug f\u00fcr den Kampf zur Befreiung unseres Nachbarlandes. Heute h\u00e4lt eine Ausstellung im Inneren der Burg die Erinnerung an die historische Bedeutung dieser deutsch-niederl\u00e4ndischen Gedenkst\u00e4tte wach.<\/p>\r\n<p>Seit 1961 befindet sich die Ginsburg im Wiederaufbau. 2003 kaufte der Siegerl\u00e4nder Burgenverein das Gel\u00e4nde vom Land Nordrhein-Westfalen f\u00fcr den symbolischen Betrag von einem Euro. Gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung der Ginsburg k\u00fcmmert er sich seitdem ehrenamtlich, leider aber jedoch \u00e4u\u00dferst sp\u00e4rlich, um die Anlage.<\/p>\r\n<p>Im Jahr 2008 wurde neben den Burgruinen auch der 1968 eingeweihte Turm unter Denkmalschutz gestellt. In den Jahren 2008 und 2009 wurde das sogenannte Hilchenbacher Wahrzeichen au\u00dfen vollst\u00e4ndig saniert. Die weitere Renovierung im Innern des Turmes konnte 2010 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Kosten hierf\u00fcr betrugen insgesamt rund 200.000 Euro. Im Jahr 2017 erfolgte die Errichtung einer neuen Zugangsbr\u00fccke f\u00fcr rund 30.000 Euro.<br \/>Der aktuelle Zustand der Ruine ist wieder \u00e4u\u00dferst marode! So ist es augenscheinlich schwer nachzuvollziehen, wo das Geld inverstiert wurde.<\/p>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einst nassauische Grenzfeste. Unter dem heute gebr\u00e4uchlichen Namen &#8222;Ginsburg&#8220; ist die Bergfeste erstmals in einer Urkunde vom 27. April 1292 erw\u00e4hnt.Ein Ruine &#8211; weiterhin leider gleichma\u00dfen in diesem Zustand! Heute ist die Anlage deutsch-niederl\u00e4ndische Gedenkst\u00e4tte, Ausstellungsraum, Trauzimmer, Gr\u00fcnes Klassenzimmer (au\u00dferschulischer Lernort). Die Ginsburg liegt im Gebiet der Stadt Hilchenbach und geh\u00f6rt zur Ortschaft Grund. 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